Menschenrechte in den Religionen
Menschenrechte im Spannungsfeld zwischen universeller Geltung und kultureller Prägung stehen im Fokus des Vortrags- und Gesprächsabends, mit dem am Donnerstag, 11. Juni, eine neue Veranstaltungsreihe im Haus der Religionen beginnt. An insgesamt sieben Abenden (jeweils ab 19.30 Uhr) soll das Themenfeld "Die Menschenrechte und die Religionen" aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln betrachtet und diskutiert werden.
Gast der Auftaktveranstaltung ist der Direktor des Deutschen Instituts für Föderalismusforschung, Dr. Hans-Peter Schneider. Er spricht zum Thema: "Vom Rechte, das mit uns geboren ist". Schneider ist seit dessen Gründung Leiter des Instituts, das 1992 aus der "Forschungsstelle für Zeitgeschichte des Verfassungsrechts" am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Hannover hervorgegangen ist. Eine Vielzahl von Berater- und Sachverständigentätigkeiten im In- und Ausland prägt den wissenschaftlichen Werdegang des em. Professors für Staats- und Verwaltungsrecht.
Die Reihe wird am Donnerstag, 3. September, fortgesetzt. Gerhard Robbers, Professor für Jura in Trier und Präsident des 33. Evangelischen Kirchentages 2013, eröffnet die Runde mit der christlichen Sicht der Menschenrechte. Bis zum 19. November folgen die buddhistische, hinduistische, islamische, bahá'i und die jüdische Sichtweise.
Zum deutschen Institut für Föderalismusforschung s. hier.

