Haus der Religionen erhält Friedenspreis

Das Haus der Religionen erhält den diesjährigen Friedenspreis des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland für interreligiöse Initiativen. Das Haus sei eine vorbildliche Initiative, die es verdient habe, dass sie bundesweit Nachahmer finde, sagte der Kuratoriumsvorsitzende des Islamarchivs, Thomas Dreessen, zur Begründung. Es atme den Geist des Zusammenlebens der Religionen, der für das Gemeinwohl im 21. Jahrhundert unerlässlich sei.


Der Preis ist benannt nach dem Syrer Muhammad Nafi Tschelebi, der Ende der Zwanziger Jahre in Berlin das erste deutsche „Islam-Institut“ und die erste „deutsch-moslemische Gesellschaft“ gegründet hatte. Er wird am 7. November beim 3. Soester Forum der Religionen und Kulturen übergeben. Laudator ist der Nürnberger Religionspädagoge Johannes Lähnemann.

Die Pressemitteilung des Rates der Religionen finden Sie als pdf rechts auf der Seite.