Hinduistische Texte

Es gibt
nur eine Wahrheit.
Die Weisen nennen sie
mit verschiedenen Namen.

                                                                                   (nach ) Rigveda I 164,46
 

Der Friede unter den Religionen kommt dadurch, daß man von sich und der Weltseele weiß. So wird man auch seinen Mitmenschen mit Frieden begegnen. So wird man Geschwister und Eltern in allen Menschen sehen. So wird man erkennen, daß alle Religionen nur menschlich sind. Sie sind bereits eins und das Gleiche. So wird man Frieden finden.

                                                                                   Narayana Subramaniam

 

Man muss als religiöser Mensch nicht auf Familie und Arbeit verzichten. Man muss nicht in safranfarbener Kleidung gehen oder sich als Mönch in den Wald zurückziehen. Wir müssen in unserer Familie, das heißt im täglichen Leben, Raum schaffen für die Weltseele.

                                                                                   Narayana Subramaniam

 

Das Endziel des Menschen ist das Erkennen Gottes, und alle seine Aktivitäten, seien sie sozial, politisch, religiös, müssen von diesem Endziel geleitet werden: Der Vision Gottes. Unmittelbarer Dienst am Menschen wird einfach deshalb schon ein notwendiger Bestandteil der Bemühungen, weil der einzige Weg, Gott zu finden, darin besteht, ihn in seiner Schöpfung zu schauen und eins mit ihr zu sein. Dies kann allein durch den Dienst an allen geschehen. Ich bin ein Teil vom Ganzen und kann ihn vom Rest der Menschheit nicht getrennt finden.

                                                                                                Mahatma Gandhi

 

Die Welt von morgen wird, ja muss eine Gesellschaft sein, die sich auf Gewaltfreiheit gründet. Dies mag ein entferntes Ziel sein, ein unpraktisches Utopia. Aber es ist nicht im Geringsten unerreichbar, da man dafür hier und jetzt arbeiten kann. Ein Einzelner kann den Lebensstil der Zukunft praktizieren – den gewaltfreien Weg –, ohne auf andere warten zu müssen. Und wenn es ein Einzelner kann, können es nicht auch Gruppen, ganze Nationen? Die Menschen zögern oft, einen Anfang zu machen, weil sie fühlen, dass das Ziel nicht vollständig erreicht werden kann. Diese Geisteshaltung ist genau unser größtes Hindernis auf dem Weg zum Fortschritt, ein Hindernis, das jeder Mensch, sofern er nur will, aus dem Weg räumen kann.

                                                                                                Mahatma Gandhi

 

Ich glaube Leuten nicht, die mit anderen über ihren Glauben, besonders in einer Bekehrungsabsicht sprechen. Glauben lässt kein Reden zu. Er muss gelebt werden und spricht dann für sich selber.

                                                                                                Mahatma Gandhi

 

Ich glaube, dass der Mensch, da ihm nicht gegeben ist, etwas zu erschaffen, nicht das Recht hat, auch nur die kleinste Kreatur, die da lebt, zu zerstören.

                                                                                                Mahatma Gandhi