Einwanderung und Arbeitsmarkt: Fremd im eigenen Land?
Tacheles, die evangelische Talkshow, lädt ein zur Veranstaltung:
Einwanderung und Arbeitsmarkt: Fremd im eigenen Land?
Gäste:
Bischof Frank Otfried July, Evangelische Landeskirche in Württemberg
Aygül Özkan, Niedersächsische Sozialministerin
Prof. Dr. Dr. Gunnar Heinsohn, Soziologe und Ökonom.
Termin: 9. September 20 Uhr
Ort: Marktkirche, Am Markte
Menschen mit Migrationshintergrund sind in Deutschland doppelt so häufig arbeitslos wie die Einheimischen, sie verlassen doppelt so oft die Schule ohne einen Abschluss. Aber auch diejenigen mit guter Schul- und Berufsbildung stoßen in Deutschland auf Hindernisse: Mit einem ausländisch klingenden Namen haben sie eine 14 bis 24 Prozent geringere Chance auf eine Arbeitsstelle. Viele fühlen sich fremd im eigenen Land. Wer ist schuld an der Misere auf dem Arbeitsmarkt? Was muss sich ändern? Das ist das Thema bei Tacheles, dem Talk am roten Tisch, am 9. September um 20 Uhr in der Marktkirche in Hannover.
Der württembergische Bischof Frank Otfried July fordert gleiche Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund. Deutschland brauche Migration, die Vielfalt tue dem Land gut.
Professor Gunnar Heinsohn, Soziologe und Ökonom, entgegnet: Die Einwanderungspolitik funktioniere nicht. Deutschland lade zu viele ein, die zu wenig könnten und den Sozialstaat belasteten.
Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan ist die erste Ministerin in Deutschland, die gläubige Muslimin und türkischer Herkunft ist. Sie fordert mehr Anstrengungen der Eingewanderten – aber auch das Signal der Gesellschaft, sich anzustrengen lohne sich.
Die Aufzeichnung beginnt am 9. September um 20 Uhr (eine Stunde später als gewohnt!), Einlass ist ab 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Musikalische Einstimmung bietet das Gitarrenduo Rangin.
Phoenix strahlt die Debatte am 12. September um 13 Uhr und um 22.30 Uhr aus. Internet: www.tacheles.tv.