... für Einheimische und Gäste

Interreligiöse Stadtführung

Das Team des Hauses der Religionen lädt Einheimische und Gäste zu einer Interreligiösen Stadtführung in Hannover ein. Der Spaziergang führt an der Roten Reihe entlang, die auch als „Straße der Toleranz“ bekannt ist. Im Stadtteil Calenberger Neustadt fanden religiöse Minderheiten fast dreihundert Jahre lang ein Zuhause. Die Synagoge stand hier in einer Straßenfront mit der evangelisch-reformierten Kirche, der evangelisch-lutherischen Neustädter Hof- und Stadtkirche und der katholischen St. Clemenskirche. Die Reichspogromnacht am 9. November 1938 bereitete diesem Miteinander ein brutales Ende: Die Synagoge brannte völlig aus, 27 Wohnungen und 94 Geschäfte jüdischer Inhaber wurden verwüstet.

Mit dem Stadtspaziergang möchten wir Hannoveranern und Besuchern gleichermaßen die Geschichte und Gegenwart der drei Religionen Judentum, Christentum und Islam nahebringen. Zum Abschluss besuchen wir das Islamische Familienzentrum am nahe gelegenen Steintor. In diesem Teil Hannovers hat sich seit einigen Jahrzehnten eine kulturell vielfältige Szene  mit mehreren Moscheegemeinden entwickelt.

Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, Erwachsene, Einheimische und Gäste gleichermaßen

Zeitraum: April bis Oktober

Dauer: 2-3 Stunden, individuelle Planung möglich

Orte: Verschiedene Stationen an der Roten Reihe und Islamisches Familienzentrum (Escherstraße)

Kosten: Auf Anfrage

Ansprechpartnerin:

Cordula Canisius-Yavuz
Diplom-Sozialpädagogin
E-Mail: canisius-yavuz@haus-der-religionen.de

In Kooperation mit dem Islamischen Familienzentrum

Zuletzt geändert: 26.04.2017 - 10:11