Natur und Umweltschutz in den Religionen - III. Die buddhistische Perspektive

Termin: 
Montag, 18. März 2019 - 19:00 bis 20:30
Ort: 

Haus der Religionen
Böhmerstraße 8
30173 Hannover Südstadt

Kostenbeitrag: 

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Eine Reihe über den Menschen und seinen Umgang mit der Mitwelt

Die Welt ist im Wandel. Was manche immer noch ignorieren, ist für andere Vorbote einer drohenden Katastrophe. Und während der Mensch auf der Erde herrscht und immer höher hinaus will, schmelzen Gletscher, versinken Inseln und sterben Tiere und Pflanzen. In vielen religiösen und weltanschaulichen Traditionen wird der Mensch in einen größeren Zusammenhang gestellt, als übergeordneten Prinzipien oder einem übergeordneten Willen unterworfen verstanden und auch sein Verhältnis zu seiner Mitwelt bestimmt. Wir der Mensch den Ansprüchen, die die Ethik an ihn stellt, gerecht? Was kann er tun, um der Verpflichtung gegenüber seiner Mitwelt nachzukommen? Und warum will es ihm einfach nicht gelingen? An fünf Abenden wollen wir gemeinsam in verschiedenen Traditionen nach Antworten suchen und im Gespräch einen Eindruck bekommen, wie religiös oder weltanschaulich geprägte Ethik das Umweltbewusstsein des Menschen verändern kann.

Wer seiner Mitwelt schadet, schadet am Ende immer auch sich selbst. Dieser Satz beschreibt eindrücklich die enge Verzahnung des Menschen mit allen anderen lebenden Wesen. Alle sind aufeinander bezogen und stehen zueinander in Wechselwirkung. Wenn also der Mensch meint, auf Kosten anderer Wesen leben zu können, missachtet er dieses grundlegende Gesetz und bringt das empfindliche Beziehungsgeflecht zum Einsturz, das sein eigenes Leben garantiert. Wie es gelingen kann, aus diesem gedanklichen Fehlschluss auszubrechen und welche anderen Anregungen sie für einen achtsamen Umgang mit der Umwelt hat, das fragen wir Zen-Meisterin Dagmar Doko Waskönig.

rekel@haus-der-religionen.de

Anmeldung zur Veranstaltung

 
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Zuletzt geändert: 16.01.2019 - 10:10