Herzlich willkommen im Haus der Religionen

Im Haus der Religionen in Hannover haben sich neun Religionen und Weltanschauungen zu einem Ort der interreligiösen Bildung und Begegnung zusammengeschlossen.  Christen,  Juden,  Muslime,  Hindus,  Buddhisten,  Bahai,  Aleviten,  Eziden und Humanisten treten gemeinsam ein für eine Haltung des Respekts und der Achtung des Anderen.

Das Haus der Religionen ist Veranstaltungsort für interreligiöse Begegnungen aller Art. Es ist interreligiöser Lernort für Kinder,  Jugendliche und Erwachsene,  für Schulklassen,  Pädagoginnen und Pädagogen,  Konfirmandengruppen,  für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Region.  Wir sind überzeugt:  Die Stadt braucht einen solchen Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften sich kennen lernen und etwas über den Glauben des Anderen erfahren.

 

Aktuell

In zahlreichen Religionen wird dem Menschen eine besondere Rolle in der Welt zugeschrieben, eine Aufgabe, die Welt zu bewahren und ihr Gleichgewicht zu erhalten. Was geschieht, wenn dieses Gleichgewicht zu kippen beginnt, haben uns die Flutkatastrophe und andere Naturereignisse schmerzlich vor Augen geführt. Dennoch sind die Staaten der Welt immer noch weit davon entfernt, das im Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarte Ziel, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, zu erreichen. Stattdessen werden die Prognosen der Klimaforscher immer düsterer.

Die Bewegung Fridays for Future engagiert sich dafür, die vereinbarten Umweltschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen und ein Umdenken in der Bevölkerung zu befördern. Am morgigen Freitag, dem 24. September, findet erneut ein globaler Klimastreik statt. In Hannover wird die zentrale Kundgebung ab 14:30 Uhr auf dem Opernplatz stattfinden.

Auch aus den Religionen finden sich immer mehr Akteur*innen zusammen, die ihren Teil zum Klimaschutz beitragen wollen und die globale Bewegung unterstützen. Die Christians for Future und der Rat der Religionen laden in diesem Sinne am morgigen Freitag ab 13:45 Uhr zu einem multireligiösen Gebet in die Aegidienruine ein. Im Anschluss daran können die Teilnehmenden sich der zentralen Veranstaltung auf dem Opernplatz anschließen.

Gerne können Sie selbstgestaltete Plakate, Transparente oder Pappschilder mitbringen. Bitte beachten Sie während der Veranstaltung die gelten Abstandsregelungen und die Maskenpflicht.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, die Erde lebenswert zu halten.

 

2022 wird das Haus der Religionen neu
Wer das „Haus“ der Religionen kennt, weiß: bisher war es in erster Linie ein Flur mit Dauerausstellung, ein Seminarraum und manchmal der große Saal.

Nun ist es an der Zeit, dass wir die improvisierten Anfänge hinter uns lassen und aus dem Haus der Religionen ein professionelles Zentrum für interreligiöse und interkulturelle Bildung machen,  mit angemessenen Räumen,  einer neuen,  multimedialen Dauerausstellung und einem hauptamtlichen,  multireligiösen Team.  Dafür wird das Haus seit Ende Juni 2020 vollständig umgebaut.  Während dieser Zeit sind keine Veranstaltungen im Haus möglich. Selbstverständlich sind wir während der Bauarbeiten weiter telefonisch und per Mail zu erreichen. Über die Umbauarbeiten und unsere Veranstaltungen halten wir Sie auf dieser Seite sowie über Facebook auf dem Laufenden.


So könnte es aussehen: Neun Lebenswelten zum Entdecken: Aleviten, Bahai, Buddhisten, Christen, Hindus, Eziden, Juden, Muslime und Humanisten präsentieren sich ab 2022 in der neuen multimedialen Ausstellung.

 

Das Haus der Religionen ist unverzichtbar, ...

„weil es ein lebendiges Symbol für das ist, was Hannover ausmacht: Ein friedliches Zuhause für viele Religionen und Kulturen, die in gegenseitigem Respekt zusammenleben und sich austauschen.“
(Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und Schirmherr des Hauses der Religionen)

„weil es vor allem jungen Generationen ermöglicht, die Weltreligionen und den Wert des friedlichen Zusammenlebens kennenzulernen.“
(Regine Kramarek, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Hannover)

„weil es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Wissen zu den verschiedenen Religionen vermittelt, das benötigt wird, um das Zusammenleben zu gestalten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“
(Hauke Jagau, Regionspräsident der Region Hannover)

Zuletzt geändert: 23.09.2021 - 15:24