Herzlich willkommen im Haus der Religionen

Im Haus der Religionen in Hannover haben sich neun Religionen und Weltanschauungen zu einem Ort der interreligiösen Bildung und Begegnung zusammengeschlossen.  Christen,  Juden,  Muslime,  Hindus,  Buddhisten,  Bahai,  Aleviten,  Eziden und Humanisten treten gemeinsam ein für eine Haltung des Respekts und der Achtung des Anderen. Am 21. November war es endlich soweit, dass Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unsere neu gestalteten Räumlichkeiten und unsere neue, multimediale Dauerausstellung eröffnen konnte. Eine Bildergalerie mit den Highlights der Eröffnungsfeier finden Sie hier.

Das Haus der Religionen ist Veranstaltungsort für interreligiöse Begegnungen aller Art. Es ist interreligiöser Lernort für Kinder,  Jugendliche und Erwachsene,  für Schulklassen,  Pädagoginnen und Pädagogen,  Konfirmandengruppen,  für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Region.  Wir sind überzeugt:  Die Stadt braucht einen solchen Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Religionsgemeinschaften sich kennen lernen und etwas über den Glauben des Anderen erfahren.

In unserem neu gestalteten Haus präsentieren sich neun Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in einer multimedialen Dauerausstellung. Ein Herzstück dieser Ausstellung: 18 Menschen unterschiedlichen Alters und Geschlechts, die ganz persönlich von sich und ihrem Glauben, ihren Sorgen und ihren Hoffnungen für das friedliche Zusammenleben in Hannover, Deutschland und der Welt berichten. Ein Best-of dieser Videoportaits hat unser Filmproduzent Patrice Kunte zusammengestellt.

 

Aktuell: Allgemeine Öffnungszeiten unserer Dauerausstellung

Einfach vorbeikommen und durch unsere neue, multimediale Dauerausstellung schlendern? Kein Problem! Immer Dienstags und Donnerstags ist sie dank der tatkrätigen Unterstützung durch unser motiviertes Team von Ehrenamtlichen zwischen 16 und 19 Uhr für die Allgemeinheit geöffnet. Kommen Sie gern vorbei!

 

Aktuell: Interreligiöser Kalender 2023 veröffentlicht

Bereits seit 2016 gab das Haus der Religionen gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, einen interreligiösen Kalender heraus. In diesem Jahr wird er erstmals das Portrait ihres Nachfolgers Deniz Kurku tragen. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei werden wir auch in den kommenden Jahren fortsetzen.

Der Kalender enthält die wichtigsten religiösen Gedenk-, Fest- und Feiertage der Aleviten, Bahai, Buddhisten, Christen, Hindus, Eziden, Juden, Muslime und Sikhs sowie der Humanisten und einige weitere ohne direkten religiösen oder weltanschaulichen Bezug. Gerade bei der Planung öffentlicher Veranstaltungen sollen so Überschneidungen mit religiösen Feiertagen vermieden werden.

Den Kalender gibt es in drei Versionen:

1. als Faltblatt im Format DIN Lang bzw. DIN A3 in gedruckter Form. (Gedruckte Exemplare bestellen)
2. als Poster im PDF-Format zum Download. (PDF herunterladen)
3. als importierbare ics-Kalenderdatei. (Kalenderdatei herunterladen)

Die Kalenderdatei können Sie außerdem abonnieren, um zukünftig immer die aktuellen Kalenderdaten und Veranstaltungshinweise zur Verfügung zu haben.

Link zum ics-Abo
https://haus-der-religionen.de/sites/default/files/interreligioeser_kalender_abo.ics

 

Das sagen Andere über uns

„Dieses Haus ist ein Symbol für ein vielfältiges, ein offenes, ein tolerantes Deutschland. Es strahlt über Hannover hinaus, denn es spiegelt eine religiöse Vielfalt wider, wie wir sie nicht nur in den großen Städten in Deutschland finden, sondern längst auch im ländlicheren Raum.  Ihr Haus zeigt, dass ein ‚Wir‘ entstehen kann, in dem der einzelne eben nicht sein ‚Ich‘ aufgeben muss. Und diese Erfahrung ist wichtig – für die gesamte Demokratie. Insofern ist Ihr Haus der Religionen auch ein Lernort der Demokratie, an dem Dinge eingeübt werden, die für unseren täglichen gemeinsamen Umgang miteinander in unserem Gemeinwesen immer wichtiger werden."
(Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier)

Das Haus der Religionen ist so wichtig, weil Christen, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten, Bahai, Aleviten, Eziden und Humanisten hier gemeinsam für gegenseitigen Respekt und Achtung eintreten. Das Projekt ist einzigartig in Deutschland, darauf können die Beteiligten stolz sein. Niedersachsen ist ein Land der Vielfalt und der Toleranz!"
(Ministerpräsident Stephan Weil)

Das Haus der Religionen ist unverzichtbar, „weil es ein lebendiges Symbol für das ist, was Hannover ausmacht: Ein friedliches Zuhause für viele Religionen und Kulturen, die in gegenseitigem Respekt zusammenleben und sich austauschen.“
(Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover und Schirmherr des Hauses der Religionen)

Zuletzt geändert: 11.01.2023 - 12:36