Ecclesia und Synagoga - Alte und neue Bilder

    Termin
    10.10.2017
    Ort

    Haus kirchlicher Dienste, Archivstr. 3, 30169 Hannover

    Kostenbeitrag

    7,50 Euro

    Prof. Dr. Ursula Rudnick zeigt mit Bildern aus Geschichte und Gegenwart die Veränderung der christlichen Wahrnehmung des Judentums

    Am Straßburger Münster stehen zwei Frauengestalten, jung und attraktiv, in Stein gehauen: die eine trägt eine Krone, hat den Abendmahlskelch und den Kreuzstab in der Hand. Die andere hat eine Binde vor den Augen. ihre Lanze ist zerbrochen, die Tafeln des Bundes fallen aus ihrer Hand. Sie stehen für Ecclesia und Synagoga, für Kirche und Judentum. Ihre Botschaft lautet: Die Kirche ist Erbin der biblischen Verheißung. Sie ist Gottes geliebte Tochter. Der Synagoga wurde die bleibende Erwählung abgesprochen. Erst im Erschrecken über die Shoa wurde den Kirchen klar: diese Wahrnehmung ist falsch. Mit dem Kunstwettbewerb "Ecclesia und Synagoga" und der Errichtung der ausgewählten Skulptur an der Roten Reihe will die Hannoversche Landeskirche ein neues Kapitel der Kunstgeschichte aufschlagen.

    Referentin: Prof. Dr. Ursula Rudnick, Beauftragte der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers für Kirche und Judentum

    Anmeldung: Irina Sheps, sheps@kirchliche-dienste.de

    Anmeldung zur Veranstaltung

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